• Mirella Nard

Ein erfrischender Einblick in die KNUTWILER Produktion

Mit neuster Technik und eigener PET-Flaschen Produktion füllen wir in Bad Knutwil jährlich über 20 Mio. Glas und PET Flaschen ab. Martin Meier ist Produktionsleiter bei der Mineralquelle Bad Knutwil AG und gibt täglich sein Bestes für KNUTWILER. In diesem BLOG ermöglicht er uns einen erfrischenden Einblick in seinen Arbeitsalltag.

Herzlichen Dank Martin, dass wir Dir über die Schulter blicken dürfen. Mal ehrlich: Ist Mineralwasser abfüllen nicht etwas langweilig?


Ganz und gar nicht. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas weniger herausfordernd scheint als beispielsweise die Abfüllung von Fruchtsäften. Einerseits ist Mineralwasser ein absolut reines Naturprodukt. Anderseits arbeiten wir mit zwei komplexen Abfüllanlagen: die 2019 in Betrieb genommene, hochmoderne PET-Abfülllinie und die bestehende Glas-/PET-Anlage aus dem Jahr 2011. Sie integrieren die kompletten Funktionen von: Mixen, Abfüllen, Etikettieren und Verpacken der PET-Flaschenformate von 33 cl bis 150 cl. Die maximale Produktionskapazität der neuen Anlage beträgt 18‘000 Flaschen pro Stunde.


Die benötigten PET-Flaschen produzieren wir selbst und direkt vor Ort. Dazu werden die PET-Rohlinge in der Verarbeitungsanlage erhitzt und zu Flaschen aufgeblasen. Dadurch reduzieren wir die jährliche Anzahl der Transporte deutlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Produktion. Bei den PET-Rohlingen setzen wir zudem über 50% Schweizer PET Rezyklat ein.


Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Produktionsleiter aus?


Bei Arbeitsbeginn besuche ich immer als erstes das Team der Frühschicht direkt an der Abfüllanlage. Anschliessend treffe ich mit den Verantwortlichen aus den produktionsrelevanten Bereichen wie Supply Chain, Technik und Qualitätssicherung zu einem kurzen Rapport. Wir tauschen uns über das Tagesgeschäft aus, Lösungsansätze für Schwierigkeiten werden besprochen und Veränderungen der Folgeplanung überprüft.


Danach widme ich mich meinem vielfältigen Aufgabenbereich, wozu die Leitung der gesamten Produktion, Koordination und Überwachung des Produktionsprozesses, stetige Optimierung der Produktionsleistung und Führung der Produktionsmitarbeitenden gehören. Auch die Mitarbeit an Projekten wie z. B. Anlagenerweiterungen gehören dazu.



Wie sah dein Weg zum KNUTWILER Produktionsleiter aus?


Ich habe bereits meine Erstausbildung in der Lebensmittelbranche absolviert, damals als Käser oder heute Milchtechnologe. Bevor ich zur Mineralquelle Bad Knutwil AG kam, war ich während 29 Jahren bei der Firma Rivella in Rothrist tätig. Angefangen als Schichtführer, später als stellvertretender Produktionsleiter und Mitarbeiter im Bereich Qualitätssicherung. Während dieser Zeit habe ich zudem die beiden Weiterbildungen als Betriebsökonom und Prozessfachmann absolviert. Der Lehrgang Prozessfachmann hat den Grundstein für die Produktionsleitung gelegt.


Welche Herausforderungen bringt ein Produktionsbetrieb in der Getränkebranche mit sich?


Unseren eigenen hohen Qualitätsansprüchen wollen wir tagtäglich gerecht zu werden. Dies gelingt uns nur mit einem motivierten, gut ausgebildeten Team. Das bestmögliche Ergebnis fördern wir dabei durch stetiges Mitdenken. Eine top Anlage alleine, ohne die richtige Mannschaft, reicht bei Weitem nicht aus.



Eine weitere Herausforderung sehe ich im technologischen Wandel. Die Digitalisierung ist längst auch in der Lebensmittelbranche angekommen, dies kann viele Arbeitsprozesse erleichtern, bringt aber auch viele Veränderungen mit sich.

Schlussendlich sind es genau diese Herausforderungen, welche meine Arbeit abwechslungsreich und spannend machen.



KNUTWILER bietet auch Ausbildungsplätze für Anlagenführer EFZ an. Welche Aufgaben übernimmst du als Lehrlingsverantwortlicher?

Für uns ist es wichtig, dass die Lernenden Freude am Arbeiten haben und den Rucksack für das weitere Berufsleben füllen können. Daher ist die Lehrzeit bei uns klar strukturiert, sodass alle die verschiedenen Tätigkeiten stufenweise erlernt werden. Als Lehrlingsverantwortlicher übernehme ich diese Planung und führe regelmässig Gespräche durch, um die definierten Ziele zu besprechen.


Die Ausbildung zum Anlagenführer EFZ dauert drei Jahre, jeweils einen Tag pro Woche besucht man die Berufsschule. Ergänzend finden während der Ausbildung überbetriebliche Kurse statt. Übrigens für den Sommer 2022 haben wir noch eine Lehrstelle als Anlagenführer*in zu vergeben.




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